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	<title>Apropos!</title>
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		<title>&#8220;Hollywood ist nur noch eine Straße&#8221; Interview Robert Redford</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 19:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Interview Robert Redford &#8220;Hollywood ist nur noch eine Straße&#8221; © Miguel Villagran/AP Kritischer Patriot: Robert Redford und sein neuer Film &#8220;Von Löwen und Lämmern&#8221; &#8220;Von Löwen und Lämmern&#8221; ist Robert Redfords kritischster Film seit &#8220;Die Unbestechlichen&#8221;. Darin kritisiert er die Bush-Regierung und auch die Medien. Im stern.de-Interview spricht er über das Ende von Hollywood, Heimatliebe [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alime.wordpress.com&amp;blog=1515067&amp;post=37&amp;subd=alime&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
</strong><br />
<img src="http://img.stern.de/_content/60/19/601972/redfordteaser_250.jpg" /></p>
<blockquote><p><em>Interview Robert Redford &#8220;Hollywood ist nur noch eine Straße&#8221; © Miguel Villagran/AP Kritischer Patriot: Robert Redford und sein neuer Film &#8220;Von Löwen und Lämmern&#8221; &#8220;Von Löwen und Lämmern&#8221; ist Robert Redfords kritischster Film seit &#8220;Die Unbestechlichen&#8221;. Darin kritisiert er die Bush-Regierung und auch die Medien. Im stern.de-Interview spricht er über das Ende von Hollywood, Heimatliebe und seine Mission. Mr. Redford, ist es heute schwerer denn je, Amerikaner zu sein und sein Land zu lieben? Es ist nicht schwer, dieses Land zu lieben, aber schwerer, unser Land in den Teilen der Welt zu repräsentieren, die sauer auf uns sind. Die meisten Menschen machten die US-Regierung für die Geschehnisse verantwortlich, nicht zwingend das amerikanische Volk. Aber als Bush wiedergewählt wurde, änderte sich das Bild. Das konnte keiner verstehen, und nun sind wir nicht mehr besonders beliebt. Das tut weh.</em><br />
<span id="more-37"></span></p>
<p class="artikel">
<h5>Ist &#8220;Von Löwen und Lämmern&#8221; ein patriotischer Film?</h5>
<p>Ja sehr, denn ich liebe Amerika, und ertrage es nicht, wenn eine engstirnige Führung unsere Werte mit Füßen tritt. Nach den Anschlägen vom 11. September war die ganze Welt auf unserer Seite. Wir ignorierten die Welt und marschierten in den Irak ein. Eine Serie von ernsthaften Fehltritten kosteten uns jeglichen Kredit.</p>
<p class="absatz">&nbsp;</p>
<p class="artikel">
<h5>Ein Großteil der Amerikaner ist inzwischen gegen die Bush-Regierung und den Krieg im Irak eingestellt. Auch das Kino reagiert mit einer Vielzahl kritischer Filme.</h5>
<p>Heute ist es leichter, solche Filme zu machen, weil Bush so unpopulär ist. Vor einigen Jahren hatte die Regierung unsere Angst bewusst instrumentalisiert, und jeden des Anti-Amerikanismus bezichtigt, der sich gegen ihre Politik stellte. Es galt als unpatriotisch, die Truppen nicht zu unterstützen. Keiner traute sich zu sagen, das ist falsch. Einige Zeit funktionierte das, aber jetzt dringt die Wahrheit durch, so wie Gras langsam durch Beton wächst.</p>
<h5>Aber will das US-Publikum das wirklich sehen? Filme wie &#8220;Home of the Brave&#8221;, &#8220;Ein mutiger Weg&#8221; und &#8220;In the Valley of Elah&#8221; waren allesamt Flops.</h5>
<p>Ich denke nicht, dass diese Filme zu früh kamen. Schließlich dauert der Krieg gegen den Terrorismus schon sechs Jahre. Ein Problem ist aber die große Zahl solcher Filme, die alle zur gleichen Zeit herauskommen. Das ist keine gesunde Atmosphäre, weil die Leute vielleicht gar nicht wissen, was sie sich anschauen sollen. Außerdem blickt Amerika nicht gerne auf sich selbst.</p>
<h5>Warum?</h5>
<p>Amerika besitzt Stärke und Macht, ist gleichzeitig aber immer noch ein sehr junges Land, das nicht die Reife hat, über seine negativen Seiten nachzudenken. Deshalb konnte auch einer wie <a href="http://www.stern.de/politik/ausland/525003.html?nv=heads" class="grau">Ronald Reagan</a> Präsident werden. Jimmy Carter nannte die Probleme damals beim Namen. Reagan kam rein und sagte: Alles wird wunderbar, alles wird großartig! Das klang wie aus einem Drehbuch. Und jeder stimmte begeistert zu und schrie: Ja! Ich denke, wir sollten langsam erwachsen werden.</p>
<h5>Weht durch Hollywood der Aufbruchsgeist der 70er?</h5>
<p>Es gibt kein Hollywood mehr, das ist ein Euphemismus. Hollywood ist nur eine Straße. Es repräsentiert nicht mehr wie früher das Filmgeschäft. Die Studios finanzieren ihre eigenen Filme nicht mehr, sie verleihen sie nur noch. Das Geld kommt von ausländischen Investoren.</p>
<h5>Aber das amerikanische Kino ist politischer denn je.</h5>
<p>Ja, aber das bezieht sich auf die unabhängigen Produktionen. Und wenn die Studios diese Filme kaufen, fein. Das sogenannte Hollywood ist ein Business. Die wollen ihr Geld zurück, also brauchen sie Garantien. Die kann ich ihnen mit Filmen wie meinem nicht geben. Die sind riskanter, also werden sie vorwiegend unabhängig mit niedrigem Budget produziert. Und viele verzichten auch auf eine Menge Geld, weil sie ein Statement abgeben wollen über das, was gerade in unserer Gesellschaft passiert.</p>
<p class="absatz">&nbsp;</p>
<h5>Auch die Stars?</h5>
<p>Ja, weil die Stars ein Teil davon sein möchten. In diesem Sinne passiert schon eine Menge, aber ich glaube nicht, dass man die Zeit zurück drehen kann. Den Geist der 70er, des New Hollywood kann man nicht kopieren und in die heutigen Filme transportieren. Die Welt hat sich zu stark verändert. Es gibt Computer, Kabelfernsehen, Internet, Blogger. Und es gibt keine allgemeine Wehrpflicht wie im Vietnam-Krieg, für den die Studenten vom Campus aus einberufen wurden.</p>
<h5>Kann Kino etwas verändern? In Gesellschaft oder Politik?</h5>
<p>Da muss ich leider sagen: Nein. In meinem Film &#8220;Bill McKay &#8211; Der Kandidat&#8221; ging es um unser Wahlverhalten. Dass zu wenig junge Menschen ihre Stimme abgeben und Aussehen über Inhalte gestellt wird. Das war 1972. Sie merken, der Film konnte rein gar nichts bewirken. Oder Die Unbestechlichen. Schauen Sie doch, wie nahe wir gerade wieder dran sind, gewisse Freiheiten zu verlieren. Ich bin sicher, viele Leute mochten die Filme und sie hatten eine Wirkung auf sie. Aber nicht genug, um irgendwas zu verändern, da mache ich mir nichts mehr vor. Aber zumindest Mode kann vom Kino beeinflusst werden. Als ich in Butch Cassidy and the Sundance Kid einen Schnurrbart trug, wollten nachher alle einen. Dabei hatte mein Agent mir noch gedroht: Mach das nicht, das wird deine Karriere ruinieren.</p>
<h5>Wie motivieren Sie sich, trotzdem weiterzuarbeiten?</h5>
<p>Weil es sich gut anfühlt, Filme wie diesen zu machen. Das ist die Rolle, die ich als Bürger spiele: Meine Stimme zu nutzen, mein Recht auf Meinungsfreiheit. Es geht gar nicht so sehr darum, was richtig oder falsch ist. Ich will keine Antworten geben, das wäre sonst Propaganda. Ich will Fragen stellen, zum Nachdenken provozieren, und entscheiden kann dann das Publikum.</p>
<p>Interview: Matthias Schmidt, Bernd Teichmann</p></blockquote>
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	</item>
		<item>
		<title>Geht die Türkei in die US-&#8221;PKK&#8221;-Falle in Kurdistan und Irak?</title>
		<link>http://alime.wordpress.com/2007/10/24/geht-die-turkei-in-die-us-pkk-falle-in-kurdistan-und-irak/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 23:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[PKK]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zionismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Daniel Neun &#124; 2007-10-21Istambul, Bagdad, Washington, Berlin: Die Fakten liegen seit langem auf dem Tisch, es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Menschen sie begreifen. Ob das dann schnell genug ist, wird man sehn. Nochmal in Zeitlupe: die Strategie des imperialen US-Militärs und der Bush-Regierung zielt durch asymmetrische Kriegsführung (&#8220;Terrorismus&#8221;) darauf ab, möglichst [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alime.wordpress.com&amp;blog=1515067&amp;post=36&amp;subd=alime&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.info-turc.org/IMG/jpg/pkk_bekaa_valley.jpg" alt="Griechen unterstützen die PKK" height="297" width="441" /></p>
<p>Daniel Neun | 2007-10-21Istambul, Bagdad, Washington, Berlin: Die Fakten liegen seit langem auf dem Tisch, es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Menschen sie begreifen. Ob das dann schnell genug ist, wird man sehn.<br />
Nochmal in Zeitlupe: die Strategie des imperialen US-Militärs und der Bush-Regierung zielt durch asymmetrische Kriegsführung (&#8220;Terrorismus&#8221;) darauf ab, möglichst viele Völker, Staaten und menschliche Wesen in ein Blutbad zu verwickeln und gegeneinander zu hetzen. Sie belügen dazu alles und jeden und liefern Waffen an alles und jeden. Strategisches Ziel ist die Zerschlagung jedes Staatengebildes zwischen dem Mittelmeer und Indien, nach dem alten römischen Motto &#8220;Teile und herrsche&#8221;.<span id="more-36"></span></p>
<p>Unterstützung bekommen die US-Militärs, die US-Militärgeheimdienste und &#8220;regulären&#8221; Geheimdienste wie die CIA von den britischen Diensten, aus Israel und solchen Kolonien wie uns.</p>
<p>US-MILITÄRS UND BND UNTERSTÜTZEN PKK UND ANDERE &#8220;TERRORISTSCHE&#8221; MILIZEN IN KURDISTAN (1)</p>
<p>(Alles Quelle 1:)<br />
Bereits am 13.August hatte der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan der US-Regierung vorgeworfen, dass US-Waffen an die PKK geliefert wurden.<br />
Wörtlich sagte er:&#8221;Wir können sehen, dass viele der beschlagnahmten Waffen (der PKK) aus den USA sind. Es ist nicht klar, ob sie (die USA) diese Waffen liefern oder ob sie (die PKK) die von woandersher kriegen&#8221;, so Erdogan.</p>
<p>Die Bush-Regierung hatte die Vorwürfe zunächst als &#8220;grundlos&#8221; zurückgewiesen. Dann legte der mittlerweile zum Präsidenten gewählte Aussenminister Abdullah Gül ein komplettes Dossier vor. Daraufhin hiess es dann auf einmal aus US-Botschaft durch Botschafter Ross Wilson, Washington &#8220;überprüfe&#8221; die Vorwürfe und &#8220;arbeite&#8221; daran.<br />
Zuvor waren 4 Angehörige der PKK-Miliz aus einem Camp entkommen und hatten ausgesagt, dass Fahrzeuge der US-Army regelrecht vorgefahren waren und Waffen in dem PKK-Camo abgeliefert hätten. Auch der türkische Botschafter in Washington, Nabi Sensoy, berichtete, dass militärische Aktionen der PKK mit US-Waffen in der Türkei durchgeführt worden seien.</p>
<p>Interessanterweise sollen die US-Waffen in die Region der Kandilberge (im äussersten Norden des Irak geliefert worden sein. Genau dort waren dann am 24.August in einer mit dem türkischen Militär abgesprochenen Aktion iranische Truppen mehrere Kilometer auf irakischen Boden vorgerückt, nachdem sie zuvor tagelang kurdische Dörfer beschossen hatten.<br />
Die Regierungen der USA, Israel und Deutschland unterstützen dort die terroristische Miliz PEJAK/PJAK, einen mutmasslichen Ableger der PKK, deren Anführer Rahman Haj-Ahmadi wegen finanzieller und militärischer Unterstützung vor kurzem in Washington war. Ahmadi hat Kontakt zum bundesdeutschen Nachrichtendienst BND und lebt in Köln-Westhoven.<br />
Die Weitergabe der Waffen an die PKK, so die Berichte, könnten über die PJAK/PEJAK gelaufen sein.</p>
<p>Bereits Anfang August hatte der Chefberater des Pentagon, William J. Haynes, ein insgesamt 7-köpfiges Verhandlungsteam angeführt, was sich in dieser Frage mit Vertretern des Generalstabs, eines Geheimdienstes und des Aussenministeriums der Türkei getroffen hatte. Das türkische Verhandlungsteam leitete Vize-Generalstabschef General Ergin Saygun. Die Lage wurde schon Ende August, also vor fast 2 Monaten, als so ernst eingestuft, dass bereits über die Mitgliedschaft der Türkei in der NATO spekuliert wurde. Auch die damalige Vorbereitung einer Kongressresolution zum Völkermord an den Armeniern Anfang des 20.Jahrhunderts wurde in der Türkei als unnötige Provokation empfunden. Ebenfalls stiess die Verwicklung Israel-naher Gruppen in diese Initiative auf Unverständnis.<br />
Die &#8220;U.S. Jewish Anti-Defamation League&#8221; musste am 29.August auf Druck der jüdischen Gemeinde in der Türkei eine Unterstützung der Kongressresolution dementieren, jedoch betonte sie nochmals die Richtigkeit deren Inhalts.(6)</p>
<p>Am gleichen Tag wurde der Weltöffentlichkeit über die New York Times die Story der korrupten Mitarbeiterin vom US-Oberbefehlshaber General David Petraeus aufgetischt. Demnach sollen 115.000 AK-47 Maschinengewehre, 90.000 Pistolen, 80 Körperpanzer, 115.000 Helme der US-Armee im Laufe der letzten 2 Jahre irgendwie verschwunden sein, ohne dass das straff und streng hierarchisch organisierte US-Militär die Seriennummern notiert oder irgendwas bemerkt hätte.</p>
<p>Endlich mal ´ne gute Ausrede.</p>
<p>Der Sinn einer US-Waffenlieferung an die PKK erschliesst sich dann, wenn man davon ausgeht, dass das US-Militär eine Ausdehnung und Fortsetzung des Krieges in der Region forciert (unter Beteiligung möglichst vieler Williger) und die langfristige Zerstörung sämtlicher Staatengebilde zwischen Indien und Israel anstrebt (siehe Grafik). Dabei ist es natürlich immer urst praktisch andere gegeneinander kämpfen zu lassen anstatt das selbst machen zu müssen, Bündnisse und Versprechungen sind beliebig zu variieren, auch der oben gezeigte Plan kann jederzeit verändert werden, es zählt allein die Zerstörung und der Fortgang des Krieges. Ein praktisches Beispiel für diese US-Strategie war die nicht wegzulabernde &#8220;Iran-Contra-Affäre&#8221; Anfang der 80er Jahre, in welchem die US-Regierung (unter dem Vizepräsidenten George Bush senior) sowohl den Iran, als auch den Irak mit Waffen belieferten, um das Blutbad möglichst lange andauern zu lassen. Bezahlt wurden die Lieferungen aus Drogengeldern, die sich die US-Geheimdienste und Narco-Militärs hart in Südamerika zusammenverdienten.</p>
<p>Das Endziel der US-Militärstrategen im Mittleren Osten wäre somit ein Sammelsurium schwacher Mikrostaaten die sich untereinander bekriegen und deren Ressourcen beliebig geplündert werden. Die strategische Überlegenheit des Westblocks (NATO) wäre auf Jahrzehnte gesichert, die ostasiatischen Staaten könnten über Rohstofflieferungen erpresst und ihre Ökonomie abgewürgt werden.<br />
Wenn man natürlich der Meinung ist, dass die seit über 4 Jahren laufende Zerstörung des eroberten Iraks Zufall, Pech und Ausdruck einer Friedensstrategie ist, bleiben diese durch die türkische Regierung belegten Fakten natürlich höchst mysteriös.</p>
<p>DIE AKTUELLE LAGE</p>
<p>Wenn gestern wieder 9 türkische Soldaten durch angebliche &#8220;PKK-Terroristen&#8221; umgebracht wurden (2), dann dient das nur dem Zweck, die traditionell unbeherrschte und irrationale türkische Mentalität zu aktivieren, damit die etwas sehr, sehr, sehr Dummes tun.<br />
Abdullah Gül, der Präsident der Türkei, ist diesbezüglich ein Glücksfall. Gerade er hat immer wieder mit dieser Linie der türkischen Politik gebrochen und rational, mit kühlem Kopf gehandelt.<br />
Ministerpräsident Erdogan dagegen ist ein Getriebener. Unsteter Blick, fühlbare Panik und ein immenser Druck aus der genauso wie hier völlig verblödeten Bevölkerung prägen seine Handlungsweise. Auch wenn er mit dem eingeholten Parlamentsbeschluss zur Invasion von Kurdistan (ich spare mir hier mal so zu tun, als gäbe es den &#8220;Irak&#8221; noch) nur gefaucht hat, so ging er den US-Strategen und General David Petraeus insoweit in die Falle, als dass er sich aufgeplustert und gedroht hat. Wenn jetzt mehr türkische Soldaten fallen, wird er durch eine aufgeputschte, tumbe und (wie die deutsche Öffentlichkeit) auf &#8220;Bild&#8221; bzw &#8220;Hürriyet&#8221;-Niveau handelnde türkische Öffentlichkeit schlicht in den Krieg gepeitscht werden, und zwar von den eigenen Leuten.<br />
Es ist doch nett, was man durch ein oder zwei Mossad-Nutten in den entsprechenden Zeitungsredaktionen so alles hinbekommen kann, gell, Schmocks?</p>
<p>SYRIEN</p>
<p>Die Syrer sehen derweil mit spürbarer Erleichterung was um sie herum passiert und sind so dumm darüber zu reden. Anstatt ihre dumme Schnauze zu halten, posaunen sie ihre Unterstützung für einen türkischen Militäreinsatz in die Welt hinaus. (3)<br />
Dabei wäre das für das Land Syrien, also auch für die Baath-Diktatur und ihre Assad-Monarchie, eine Katastrophe. Denn selbst wenn nun Türken und Kurden, dank ihrer begnadeten Regierungen, aufeinander losgehen, hiesse dass eine unausbleibliche Destabilierung des gesamten Raumes. Eine Verwicklung des Iran wäre absehbar, Jordanien als traditioneller Feind Syriens bliebe auch nicht still, vom Libanon ganz zu schweigen und das Thema Golan-Höhen kennen wir alle.<br />
Also &#8211; was soll der Bullshit?</p>
<p>DIE NEUE ROLLE RUSSLANDS IM NAHEN UND MITTLEREN OSTEN</p>
<p>Putin sind zuerst mit dem Shanghai-Pakt SCO (4) und dann mit dem Kaspischen Pakt (5) zwei Volltreffer gelungen. Aserbeidschan, Armenien, die Türkei, Turkmenistan, Syrien und der Iran sind de facto ein taktisches Bündnis eingegangen. D.h., ein US-Angriff auf den Iran ist (ausser aus der Luft) unmöglich geworden, ein Angriff auf Syrien unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.<br />
Russland wird dem israelischen Genie Ehud Olmert am grossen Tisch in Moskau vorgestern (6) erklärt haben, was passiert, wenn die israelischen Bodenstreitkräfte in Syrien einrücken sollten: eine nie wieder in den Griff zu bekommende Eskalation des seit dem 11.September 2001 geführten Weltkrieges.</p>
<p>DIE LÖSUNG HEISST: STILLGESTANDEN!</p>
<p>Die einzige Option, diese imperiale US-Strategie aufzuhalten ist, die eigenen Verluste nach Möglichkeit zu vermeiden, keine Ländergrenzen zu überschreiten, die eigenen Spezialeinheiten nach Hause zu holen und eine Offensive in der Weltöffentlichkeit zu starten um diese zu informieren. Und zwar nicht mit Kinkerlitzchen, sondern mit der ganzen Wahrheit, raus damit.</p>
<p>Jede weitere militärische Aktion im Nahen und Mittleren Osten dagegen bringt die imperialen Strategen ihrem nächsten, taktischen Ziel näher: Atomwaffen einsetzen zu können.<br />
Und dann sehe die &#8220;militärische&#8221; Lage im Arabischen Raum auf einmal ganz anders aus.</p>
<p>weitere Artikel:</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/alime.wordpress.com/36/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/alime.wordpress.com/36/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/alime.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/alime.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/alime.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/alime.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/alime.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/alime.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/alime.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/alime.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/alime.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/alime.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/alime.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/alime.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/alime.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/alime.wordpress.com/36/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alime.wordpress.com&amp;blog=1515067&amp;post=36&amp;subd=alime&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Hikam &#8211; Worte der Weisheit (Brief 1)</title>
		<link>http://alime.wordpress.com/2007/10/19/hikam-worte-der-weisheit-brief-1/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 20:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Annemarie Schimmel]]></category>
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		<category><![CDATA[Sufismus]]></category>

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		<title>Video Israel Doesnt Want You to See</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 12:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zionismus]]></category>

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		<title>Glaubenskrieg um Bagdads Brutal-Blogger</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Aug 2007 11:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zionismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Marc Pitzke, New York: Das linke US-Magazin &#8220;New Republic&#8221; schockierte mit dem Front-Tagebuch eines Soldaten im Irak. Es steckte voller Brutalität, Grausamkeit, Zynismus. Die Armee erklärt die Berichte zur Fälschung, die Redaktion beharrt auf ihnen &#8211; eine Geschichte vom Schlachtfeld Wahrheit. &#160; New York &#8211; Die Szenen waren herzlos, selbst für einen Bericht von [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alime.wordpress.com&amp;blog=1515067&amp;post=30&amp;subd=alime&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von  Marc Pitzke, New York<strong>:  Das linke US-Magazin &#8220;New Republic&#8221; schockierte mit dem Front-Tagebuch eines Soldaten im Irak. Es steckte voller Brutalität, Grausamkeit, Zynismus. Die Armee erklärt die Berichte zur Fälschung, die Redaktion beharrt auf ihnen &#8211; eine Geschichte vom Schlachtfeld Wahrheit.</strong></p>
<p class="spArticleImageBox spAssetAlignleft" style="width:180px;"> <img src="http://www.spiegel.de/img/0,1020,942556,00.jpg" align="left" border="0" height="180" hspace="0" width="180" /></p>
<p class="spArticleImageBox spAssetAlignleft" style="width:180px;">&nbsp;</p>
<p><span id="more-30"></span></p>
<p>New York &#8211; Die Szenen waren herzlos, selbst für einen Bericht von der Front. Eine Irakerin, &#8220;ihr halbes Gesicht schwer vernarbt&#8221;, von einer Bombe verbrannt. &#8220;Das törnt mich echt an&#8221;, prahlte der Chronist. &#8220;Geschmolzene Haut, abgetrennte Gliedmaßen.&#8221; Er beschrieb, wie er und seine Freunde die Frau auslachten. Dann Reue: &#8220;Ich war entsetzt und schämte mich zugleich für das, was ich gerade gesagt hatte.&#8221;</p>
<p style="background:#f6f6f6 none repeat scroll 0 50%;width:182px;padding-bottom:7px;">&nbsp;</p>
<p class="spCredit" align="right">REUTERS</p>
<p>US-Soldaten in Bagdad: &#8220;Wir kicherten leise in uns hinein&#8221;</p>
<p>Auch über die &#8220;Zombie-Hunde&#8221; schrieb er, die sich auf der Straße über einen Leichnam hermachten. &#8220;Sie fraßen anscheinend nur sein Gehirn.&#8221; Ein Blick auf den Führerschein des Toten offenbarte eine grausige Ironie: &#8220;Er war ein Organspender. Wir kicherten leise in uns hinein und guckten aus dem Fenster in die Nacht. Wir sprachen erst, als wir wieder auf dem Stützpunkt waren.&#8221;Der Verfasser dieser Zeilen, einer Art Tagebuch aus Bagdad, nannte sich &#8220;Scott Thomas&#8221;. Die Berichte erschienen in der &#8220;New Republic&#8221;, in der Online- und dann auch der Print-Ausgabe dieses einst einflussreichen linksliberalen, neuerdings zusehends mittigen US-Magazins, das alle zwei Wochen erscheint. &#8220;Scott Thomas&#8221; sei ein Pseudonym &#8220;für einen Soldaten, der momentan im Irak dient&#8221;, schrieb die Redaktion.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Es war ein journalistischer Knüller: ein schonungsloses Front-Blog eines GIs mitten im Geschehen, literarisch angehaucht. Die Sache traf mitten in die hitzig geführte Abzugsdebatte.</p>
<p><strong>Vom alten Skandal nie erholt</strong></p>
<p>&#8220;Scott Thomas&#8221; porträtierte seine Kameraden und sich selbst als zynisch, grausam, abgebrüht, abgestumpft. An einer Stelle fragte er: &#8220;Bin ich ein Monster?&#8221;</p>
<p>Die Reaktionen in den Online-Diskussionsforen der &#8220;New Republic&#8221; waren heftig. Ein Leser schrieb, er sei &#8220;entgeistert&#8221; &#8211; andere geißelten die Berichte als politisch motiviert, um Anti-Kriegs-Stimmung zu schüren. Auf jeden Fall war &#8220;New Republic&#8221; erstmals seit langem wieder Gesprächsthema.</p>
<p>Leider war alles erfunden. Oder übertrieben. Oder doch wahr? Kommt nun ganz drauf an, wem man glaubt.</p>
<p>Die Armee jedenfalls erklärte die Frontberichte des Soldaten, der sich unter Druck als ein Gefreiter aus Illinois zu erkennen gab, nach förmlichen Ermittlungen für &#8220;falsch&#8221;. &#8220;Sieht ganz so aus, als habe es die &#8216;New Republic&#8217; mit einem neuen Stephen Glass zu tun&#8221;, lästerte Blake Wilson im Online-Magazin &#8220;Slate&#8221;. Glass war jener Star-Reporter der &#8220;New Republic&#8221;, der 1998 gefeuert wurde, nachdem sich mindestens 27 von 41 seiner Texte als frei erfunden entpuppt hatten. Das Magazin hat sich nie wirklich erholt von dem Skandal, der auch von Hollywood verfilmt wurde (&#8220;Shattered Glass&#8221;) &#8211; doch jetzt hält die Redaktion dagegen: Sie stehe zu dem &#8220;freien Mitarbeiter&#8221; im Irak.</p>
<p><strong>Die konservative Konkurrenz greift an</strong></p>
<p>Die &#8220;New Republic&#8221; (Auflage: 60.000), lange im Mitbesitz des linken Publizisten Martin Peretz, gehört seit Februar zu 100 Prozent dem kanadischen Medienkonglomerat CanWest. Losgetreten hat den aktuellen Ärger ein Rivale, das rechte Neocon-Journal &#8220;Weekly Standard&#8221; (Auflage: 83.000), das von Rupert Murdochs News Corp. verlegt wird.</p>
<p>Von vorne: In einem Bericht Mitte Juli wurden besonders drastische Szenen geschildert. Soldaten fuhren zum Spaß Hunde tot, alberten mit den Schädeln toter Iraker herum. Der &#8220;Weekly Standard&#8221; begann, die Authentizität des Front-Tagebuchs offen anzuzweifeln. Es rief konservative Blogger auf, die Bulletins gegenzuchecken &#8211; und meldete schließlich unter Berufung auf eine anonyme Quelle, &#8220;Scott Thomas&#8221; habe seine Artikel unter Eid widerrufen. Der konservative &#8220;National Review&#8221; schlug in die gleiche Kerbe.</p>
<p>Das saß. Die &#8220;New Republic&#8221; sah sich zum Handeln gezwungen.</p>
<p>Eine Woche später enthüllte die &#8220;New Republic&#8221; die Identität von &#8220;Scott Thomas&#8221;. &#8220;Ich bin der Gefreite Scott Thomas Beauchamp, ein Mitglied der Alpha Company, 1/18 Infantry, Second Brigade Combat Team, First Infantry Division&#8221;, teilte der Autor auf der Website des Magazins mit. Er dementierte, seine Berichte widerrufen zu haben. &#8220;Ich bin bereit, mit meinem wahren Namen zur Gesamtheit meiner Artikel für die &#8216;New Republic&#8217; zu stehen.&#8221;</p>
<p>Beauchamp, 23, versicherte, seine Texte hätten nur seine private Sicht des Krieges zeigen sollen. &#8220;Sie waren nie als Darstellung des gesamten US-Militärs gedacht.&#8221; Er sei frustriert über die Kritik von der Heimatfront: &#8220;Es macht mich gelinde gesagt verrückt, zu sehen, dass die Plausibilität von Ereignissen, die ich bezeugt habe, von Leuten bezweifelt wird, die nie im Irak gedient haben.&#8221; Die &#8220;New Republic&#8221; enthüllte außerdem, wie es zu Beauchamp kam: Er sei mit Elspeth Reeve verheiratet, der Jungreporterin des Magazins.</p>
<p><strong>&#8220;Keiner konnte die Vorwürfe </strong><strong>erhärten&#8221;</strong></p>
<p>Das gab der ganzen Sache den Ruch der Vetternwirtschaft. Die US-Armee verbot Beauchamp sofort jeden weiteren Kontakt mit der Außenwelt, konfiszierte sein Handy und seinen Laptop und leitete interne Ermittlungen ein.</p>
<p>Anfang August folgte dann die spitze Mitteilung des Ermittlungsergebnisses: &#8220;Die Behauptungen des Gefreiten Beauchamp haben sich als falsch herausgestellt. Sein Zug und seine Einheit wurden vernommen, und keiner konnte die Vorwürfe erhärten.&#8221; Im Gegenteil, fügte ein Armeesprecher auf Anfrage hinzu: &#8220;Alle Soldaten seiner Einheit haben alle Vorwürfe bestritten, die der Gefreite Beauchamp in seinem Blog gemacht hat.&#8221; Zu Details schwieg das Militär: &#8220;Der Fall wird als abgeschlossen betrachtet.&#8221;</p>
<p>Die &#8220;New Republic&#8221; wollte das nicht auf sich sitzen lassen. Sie leitete ihre eigenen Gegenermittlungen ein. Sie verteidigte, dass ihr Autor anonym geschrieben hatte: Nur so habe Beauchamp &#8220;ehrlich und offen über seine Emotionen und Erlebnisse&#8221; schreiben und gleichzeitig weiter bei den Frontsoldaten dienen können. Alle Essays seien von der Dokumentationsabteilung gecheckt worden, schrieb Chefredakteur Franklin Foer. Man habe Experten hinzugezogen, um die Plausibilität zu prüfen. Zeugen seien kontaktiert, der Autor selbst zum Liefern &#8220;zusätzlicher Details&#8221; gedrängt worden.</p>
<p><strong>&#8220;Erzählstil der Anti-Kriegs-Linken&#8221;</strong></p>
<p>Bei der hausinternen Untersuchung entdeckte die &#8220;New Republic&#8221; dann, Beauchamp habe sich in einem einzigen &#8220;bedeutenden Detail geirrt&#8221;. Die bombenverstümmelte Frau, die er beschrieben habe, sei ihm nicht im Irak begegnet, sondern zuvor auf einem Militärstützpunkt in Kuwait. &#8220;Wir bedauern diesen Fehler zutiefst.&#8221;</p>
<p>Der Rest stimme aber. Foer: &#8220;Wir haben mit Militärpersonal gesprochen, das direkt an den Ereignissen beteiligt war, die Scott Thomas Beauchamp beschrieben hat. Sie haben seine Darstellung bekräftigt.&#8221; Darunter seien fünf Kameraden aus Beauchamps Einheit gewesen, die ihrerseits aus Angst hätten anonym bleiben wollen.</p>
<p>Leider schotte sich die Armee ab: Sie habe der &#8220;New Republic&#8221; bei den Nachforschungen nur Steine in den Weg gelegt und halte Beauchamp unter Verschluss. Bei seinem letzten Gespräch mit der Redaktion im Juli habe er berichtet, er werde von seinen Vorgesetzten an der Front unter Druck gesetzt.</p>
<p>Und so ist die Affäre längst nicht ausgestanden. Es steht das Wort der Armee gegen das Wort der &#8220;New Republic&#8221;.</p>
<p>Deren Kritiker jubeln natürlich: Der konservative Kolumnist Charles Krauthammer (&#8220;Washington Post&#8221;) nennt Beauchamp den &#8220;Bagdad-Fabulisten&#8221;. Seine Lügengeschichten passten &#8220;perfekt in den virulentesten Erzählstil der Anti-Kriegs-Linken&#8221;.</p>
<p><strong>&#8220;Unverfroren lahm&#8221;</strong></p>
<p>&#8220;Im Prinzip haben sie wieder mal die selben Fehler gemacht&#8221;, schreibt der &#8220;National Review&#8221; mit Verweis auf den Glass-Skandal. &#8220;Sie fielen auf oberflächliche, filmreife Lebendigkeit herein, auf pseudo-romanhaften Dialog, alles mit dem Ziel, Vorurteile zu verstärken, die so tief saßen, dass die Redakteure nicht mal merkten, dass ihnen Honig ums Maul geschmiert wurde.&#8221;</p>
<p>Was immer am Ende sich als die Wahrheit erweist: Die &#8220;New Republic&#8221; hat sich auf ihrer Suche nach einem aufsehenerregenden Knüller ziemlich unbeholfen verhalten. Sie hob die Beiträge anonym ins Blatt, ohne sie vorher wasserdicht zu machen. Selbst wenn sie wahr sind &#8211; in der Welt der Blogs kommt mit so was keiner mehr heil davon.</p>
<p>Das Magazin versucht inzwischen, sich neuen Themen zu widmen. Aufmacher der Online-Ausgabe vom Mittwoch: Eine Kritik des Wahlkampf-Blogs des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama. Das abfällige Urteil: &#8220;unverfroren lahm&#8221;.</p>
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		<title>Noam Chomsky: &#8220;USA unterstützt Terroristen in muslimischen Ländern&#8221;</title>
		<link>http://alime.wordpress.com/2007/08/15/noam-chomsky-usa-unterstutz-terroristen-in-muslimischen-landern/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Aug 2007 15:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<title>Back From Iraq</title>
		<link>http://alime.wordpress.com/2007/08/15/back-from-iraq/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Aug 2007 15:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<title>Iraq War Veteran tell the truth about the Iraq war</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Aug 2007 14:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[11.07.2007 Australiens Regierung und ihre Beteiligung am Irak-Krieg. Von Malik Özkan, Bremen Erdöl nun doch ein Motiv (iz). Während im Irak der Streit um eine endgültige Fassung des dortigen Ölgesetzes und die Verteilung der irakischen Ressourcen anhält, werden Stimmen in Australien lauter, wonach das Engagement des Landes bei der Invasion auch vom Erdöl motiviert worden [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alime.wordpress.com&amp;blog=1515067&amp;post=20&amp;subd=alime&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>11.07.2007 Australiens Regierung und ihre Beteiligung am Irak-Krieg. Von Malik Özkan, Bremen</p>
<address><strong>Erdöl nun doch ein Motiv</strong></address>
<p> 			<span class="maintext">(iz). Während im Irak der Streit um eine endgültige Fassung des dortigen Ölgesetzes und die Verteilung der irakischen Ressourcen anhält, werden Stimmen in Australien lauter, wonach das Engagement des Landes bei der Invasion auch vom Erdöl motiviert worden sei. Brenden Nelson, Australiens Verteidigungsminister, gab bekannt, dass „Energiesicherheit“ einer der Hauptgründe hinter der Unterstützung seines Landes für den Krieg gewesen sei. Die militärische Beteiligung an der Invasion des Zweistromlandes ist augenblicklich sehr unbeliebt bei den Menschen in „down under“.</span></p>
<p><span id="more-20"></span></p>
<p>Derartige Äußerungen bekräftigen Argumente von Kriegsgegnern, wonach die US-geführte Besetzung des Irak im März 2003 sich mehr um die Sicherung der enormen Erdölvorräte drehte als um die angebliche Bedrohung durch vermeintliche irakische Massenvernichtungswaffen. Heute mittlerweile vergessen ist die Tatsache, dass die Alliierten zwar Bagdad zur Plünderung freigegeben hatten, allerdings die für die Erdölförderung notwendigen Behörden schützten.</p>
<p>In einem Gespräch mit dem australischen Sender ABC sagte Nelson: „Offenkundig ist der Nahe Osten insgesamt, nicht nur der Irak, sondern die gesamte Region, eine wichtige Energiequelle &#8211; insbesondere für Erdöl &#8211; für die gesamte Welt.“ Es sei extrem wichtig, dass Australien seine Position beibehalte und seine Sicherheitsinteressen beachte, auch wenn es den Nahen Osten verlassen haben sollte. Gleichfalls sei es wichtig, das „Ansehen“ der USA und Großbritanniens im Auge zu behalten.</p>
<p>Australische Truppen waren 2003 am Einmarsch in den Irak beteiligt. Augenblicklich unterhält das Land 1.500 Soldaten, die immer noch vor Ort stationiert sind. Pläne, sie nach Hause zu bringen, gibt es im Augenblick nicht.</p>
<p>Seine Aussagen stehen im Widerspruch zu jenen des australischen Premierministers John Howard, der am Vorabend der Invasion des Iraks verneinte, dass es Motive gebe, die mit Öl in Verbindung stünden. Die oppositionelle Labour-Partei, die einen Rückzug der australischen Einheiten aus dem Irak fordert, erklärte, dass Nelsons Äußerungen den Erklärungen der Regierung widersprächen. Oppositionsführer Kevin Rudd erklärte: „Als Howard 2003 befragt wurde, ob der Krieg etwas mit Erdöl zu tun habe, sagte er, dass dies nicht der Fall sei.“</p>
<p>Aber Regierungsvertreter in Canberra haben die Kritik zurückgewiesen. Man bleibe dem Ziel, den USA zu helfen, verbunden, um den Irak zu stabilisieren und um Terrorismus zu bekämpfen. Sie betonten, dass es keinen „voreiligen Rückzug“ von australischen Einheiten aus der Region des Nahen Ostens gebe.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Mellow Mark über sein neues Album und seinen Weg zum Islam</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Aug 2007 13:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konvertiten]]></category>

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		<description><![CDATA[07.08.2007 Interview: Mellow Mark über sein neues Album und seinen Weg zum Islam „Der Islam war für mich ein Schritt nach Vorn“ (iz) Mellow Mark ist ein bekannter Musiker, der seit 2005 Muslim ist. Mit bürgerlichem Namen heißt er Mark Schlumberger; er hat den muslimischen Namen Daud [die muslimische Entsprechung von „David“] angenommen. Gerade wird [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alime.wordpress.com&amp;blog=1515067&amp;post=19&amp;subd=alime&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://alime.wordpress.com/2007/08/15/mellow-mark-uber-sein-neues-album-und-seinen-weg-zum-islam/"><img src="http://img.youtube.com/vi/x2TvIT9xCDY/2.jpg" alt="" /></a></span><br />
07.08.2007 Interview: Mellow Mark über sein neues Album und seinen Weg zum Islam</p>
<h2>„Der Islam war für mich ein Schritt nach Vorn“</h2>
<p><span class="maintext"><img src="http://www.islamische-zeitung.de/bilder/9185-1186491828.jpg" style="float:left;margin-right:15px;margin-bottom:25px;" />(iz) Mellow Mark ist ein bekannter Musiker, der seit 2005 Muslim ist. Mit bürgerlichem Namen heißt er Mark Schlumberger; er hat den muslimischen Namen Daud [die muslimische Entsprechung von „David“] angenommen. Gerade wird sein drittes Album „Metropolis“ veröffentlicht, das erste, das er als Muslim eingespielt hat. Die IZ sprach mit ihm über seine Musik und seinen Weg zum Islam.</span></p>
<p><font color="#ff0000"><span class="rot">Islamische Zeitung:</span></font> Daud, kannst Du den IZ-Lesern etwas über dein bisheriges Leben und Deine musikalische Karriere erzählen?</p>
<p><span id="more-19"></span></p>
<p><font color="#008000"><span class="rot">Mellow Mark:</span></font> Ich habe begonnen, Musik zu machen, als meine Eltern mit mir nach Bayreuth gezogen sind, weil ich dort zuerst noch keine Freunde hatte und in einer neuen Umgebung war. Ich habe damals angefangen, Gitarre zu spielen. Mein Interesse war nicht unbedingt, ein Instrument perfekt zu beherrschen, sondern Songs zu schreiben, Texte zu schreiben und Melodien selber zu machen, also kreativ zu sein. Deswegen habe ich mich nie zu sehr in ein bestimmtes Instrument vertieft, nur Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug jeweils ein bisschen gelernt. Gitarre kann ich am besten, da hatte ich auch eine zeitlang Unterricht, und auch Gesangsunterricht. Ich habe dann angefangen, Straßenmusik zu machen und habe auch in verschiedenen Bands gespielt, dann aber gemerkt, dass ich eher meine eigene Musik umsetzen und nicht unbedingt Kompromisse machen möchte. Als Mellow Mark habe ich dann 1994 angefangen, meine eigene Musik zu machen; anfangs war das viel HipHop und Soul, was ich später dann mit Gitarre gemischt habe. 1996 bin ich nach Hamburg gezogen. Ich hatte damals Kontakt zu einem türkischen Rapper, dessen Musik ich produziert habe. Ich fand das sehr interessant, auch weil er viele muslimische Inhalte mit eingebracht hat. Die Gemeinschaft mit einem Muslim zu haben, ist glaube ich, auch wenn man es nicht direkt wahrnimmt, immer schon ein Einfluss.</p>
<p>1999 und 2000 habe ich dann bei dem Projekt „Löwenherz“ mitgewirkt, das damals sehr viel im Fernsehen und in Zeitschriften war. Da ging es weniger um HipHop an sich, sondern mehr um poetische Texte verbunden mit Orchester-lastigen Beats. Als diese Phase vorbei war, habe ich eine kurze Zeit Straßenmusik gemacht, und dann kam das Mellow Mark-Ding. Es war beeinflusst von der Straßenmusik-Zeit und musikalisch eine Mischung aus Reggae, Ragga und Gitarrensongs. Mit der Zeit wurden die Songwriter- und Reggae-Einflüsse größer. Ich habe 2003 das erste Mellow Mark-Album veröffentlicht und bin im gleichen Jahr nach Berlin gezogen. Es war die Zeit nach dem Afghanistan-Krieg und kurz vor dem Irak-Krieg, es war ein, zwei Jahre nach dem 11. September; eine Zeit, die sehr politisch aufgeladen war, und daher wurde auch meine erste Platte sehr davon geprägt, obwohl ich mich eigentlich nicht als politischen Musiker sehe. Wir hatten mit dieser Platte unheimlich viel Erfolg, waren viel live mit der Band unterwegs und haben über hundert Konzerte im Jahr gemacht. Mit dem zweiten Album von 2004 haben wir versucht, musikalisch noch etwas draufzulegen. Das ist glaube ich auch gelungen, denn viele Leute finden das erste Album gut, das zweite aber musikalisch noch eine Spur weiterentwickelt. Nach dem zweiten Album waren wir auch noch einmal viel live unterwegs, auch international, und ich habe dadurch viel Erfahrung gesammelt. Ab Ende 2005 habe ich mich eine zeitlang sehr zurückgezogen, habe nur noch an neuen Songs gearbeitet und versucht, neue Einflüsse mit reinzubringen. Jetzt 2007 ist das neue Album da, es ist ein bisschen Songwriter, ein bisschen akustisch, mit einem Hauch von World Music, da ich auch mit Musikern aus dem World Music-Bereich gearbeitet habe. Reggae ist auf diesem Album nicht mehr vertreten.</p>
<p><font color="#ff0000"><span class="rot">Islamische Zeitung:</span></font> Wann und wie bist Du dann zum Islam gekommen? Was hat jemanden wie Dich daran fasziniert?</p>
<p><span class="rot">Mellow Mark:</span> Viele Leute benutzen dafür ja auch das komische Wort „konvertiert“, das ja auch für Computer-Files verwendet wird. In meinem Fall würde ich sagen, dass es in einer konstanten Entwicklung weiter ging. Den Islam anzunehmen, war ein großer Schritt in meinem Leben, aber es war in keinem Fall eine Umwandlung, sondern eher ein Schritt nach Vorn. So empfinde ich das. Dieser Schritt hat schon sehr lange in der Luft gelegen, er wurde aber ein bisschen verhindert durch die politische Situation, diese ganze Diskussion und die damit verbundene schwierige Position für Muslime in der Öffentlichkeit. Muslime haben es heutzutage schwer dadurch, dass es so viele Klischees gibt und so weiter. Ich war eigentlich schon früher zum Islam eingeladen und mein Herz hat auch sehr positiv darauf reagiert. Einerseits durch Bücher, andererseits durch den Kontakt mit Muslimen und letztlich auch durch die Muslime hier in meiner Umgebung ist es mir dann leicht gefallen, diese Entscheidung zu treffen.</p>
<p><font color="#ff0000"><span class="rot">Islamische Zeitung:</span></font> Manche andere Musiker, die Muslime geworden sind, haben &#8211; zumindest zunächst einmal wie im Fall von Yusuf Islam &#8211; mit dem Musikmachen aufgehört. Hast Du dir diese Frage auch einmal gestellt?</p>
<p><font color="#008000"><span class="rot">Mellow Mark:</span></font> Das ist eine gute Frage. Ich bin persönlich natürlich durch das Beispiel Yusuf Islam mit der Frage sehr schnell konfrontiert worden, Musiker zu sein in dieser Welt heutzutage, in dieser Branche, wo es sehr schwer ist, den Din in der Gesellschaft von Menschen auszuüben, die zum Beispiel Alkohol trinken oder ähnliches. Es gibt sehr viele schwierige Situationen auf diesem Weg. Ich bin aber schon relativ früh von meinen Mitmuslimen bestärkt worden, die mir gesagt haben: „Dein Talent ist dir von Allah gegeben worden, und es ist Deine Aufgabe, mit dem Schatz, den Allah dir geschenkt hat, dem Vermögen, das Allah in Deine Hände gelegt hat, nämlich Musiker zu sein, im Leben gut umzugehen und es nicht zu zerstören oder zu verhindern.“ Sie haben mich also darin bestärkt, meine Musik mit der richtigen Absicht weiterzuverfolgen, meine Musik Allah zu widmen und meine Texte und Songs auf dem Weg Allahs zu schreiben und zu singen. Und auch ein Du’a [Bittgebet] zu machen, dass Allah mir die richtigen Musiker schickt und die richtigen Gelegenheiten, Musik zu spielen, und dass Er mich beschützt vor den möglichen schlechten Einflüssen aus dieser Branche.</p>
<p><font color="#ff0000"><span class="rot">Islamische Zeitung:</span></font> Inwiefern hat sich Deine Musik und auch Deine Herangehensweise geändert, seitdem Du Muslim bist?</p>
<p><font color="#008000"><span class="rot">Mellow Mark:</span></font> Ich bin viel bewusster und viel aufmerksamer geworden, so hoffe ich jedenfalls. Ich habe bei mir selbst gemerkt, dass ich viel dankbarer bin für Erfolge, für Arbeit, für schöne Momente, und dass ich viel stärker, zäher und widerstandsfähiger bin in schwierigen Momenten, die mit der Musik zusammenhängen, zum Beispiel bei langen Reisen, oder wenn das Publikum nicht reagiert oder der Sound sehr schlecht ist. Ich bin bei solchen Dingen sehr viel geduldiger und bescheidener geworden und gleichzeitig dankbarer für die schönen Momente. Natürlich haben sich auch meine Texte ein wenig verändert, aber es hat sich nicht geändert in dem Sinne, dass ich jetzt nicht mehr mache was ich will. Ich mache das, was ich will, und insofern ist es gleich geblieben, dass das, was ich mache, aus dem Herzen kommt und dass meine Texte und Musik immer spezielle Hintergründe haben, spezielle Erfahrungen, spezielle Erkenntnisse oder Gefühle, die ich selber hatte, die in der Musik enthalten sind.</p>
<p><font color="#ff0000"><span class="rot">Islamische Zeitung:</span></font> Wie reagieren Deine Bandmitglieder, andere Musikerkollegen oder auch Deine Fans darauf, dass Du jetzt Muslim bist?</p>
<p><font color="#008000"><span class="rot">Mellow Mark:</span></font> Die Reaktionen sind im Moment noch relativ wenige, weil ich ja auch nicht herumlaufe und der Welt groß verkünde „ich bin jetzt Muslim geworden, alles ist jetzt anderes, ihr müsst jetzt auf mich reagieren“. Was mir aufgefallen ist, nicht nur bei mir selbst: Ich habe viele Leute eingeladen, zu uns ins islamische Zentrum zu kommen und mit Muslimen mal zu reden, ich habe viele von meinen Freunden eingeladen. Sehr viele von den langjährigen und sehr engen Freunden reagieren nicht auf die Einladung und kommen überhaupt nicht, während andere, die man erst seit kurzem kennt, die man vielleicht sogar nur spontan getroffen und eingeladen hat, oft viel interessierter sind und dann auch öfter vorbeikommen. Vielleicht liegt das daran, dass in den Köpfen der Leute ein bestimmtes Bild von mir ist und es für sie schwer ist, ein neues Bild von mir anzunehmen, während die Leute, die mich gerade erst kennen lernen, dieses Bild von Anfang an bekommen. Meine Familie hat sehr positiv reagiert, und die Leute in meiner Band sind eigentlich alle sehr offen und nicht negativ.</p>
<p>Mir ist wichtig, dass meine Musik grundsätzlich weiterhin für alle Menschen ist, aber da ich selber auch Muslim bin, wird die Musik für Muslime noch viel intensiver, lebendiger und viel besser verständlich sein, und die Texte auch. Ich glaube und hoffe, dass die meisten jungen Muslime und vielleicht auch einige von den älteren sich in dieser Musik auch wiederfinden und etwas damit anfangen können. Gleichzeitig ist die Musik aber auch für alle anderen Menschen gedacht, einfach nur um Musik zu hören. Es ist keine speziell muslimische Musik, sondern ein Muslim, der Musik macht.</p>
<p><font color="#ff0000"><span class="rot">Islamische Zeitung:</span></font> Dein neues Album ist ja musikalisch etwas anders als die vorherigen. Kannst Du etwas mehr über die Musik und die Texte des neuen Albums erzählen?</p>
<p><font color="#008000"><span class="rot">Mellow Mark:</span></font> Im Prinzip habe ich in meinen Texten vielleicht ein neues Level erreicht, weil ich sowohl Muslime als auch Nichtmuslime mit meinen Songs erreichen möchte. Ich möchte den Leuten nicht das Gefühl geben, eine politische Meinung zu verbreiten, wie das früher oft bei mir der Fall war, sondern mir geht es als Künstler darum, meine Gefühle mitzuteilen, die ein verschiedenen Momenten verschieden sind. Ich würde sagen, dass das Album eher poetischer geworden ist, und zeitloser. Beim neuen Album ist alles anders und auch nichts. Alles ist anders, weil die Zeit weitergegangen; jedes Album steht für eine bestimmte Zeit und jeder Künstler macht zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmte Gefühle, Gedanken und Erfahrungen durch, und die spiegeln sich dann in dem Album. Dadurch ist dieses Album eben anders. Gleichzeitig ist es so, wie ich mich sonst auch ausgedrückt habe, nur dass es eben in diesem Zeitrahmen entstanden ist und mit dem Hintergrund, dass ich Muslim geworden bin. Ich hatte mich lange Zeit zurückgezogen und zwei Jahre an diesem Album gearbeitet, es steckt sehr viel Zeit und Liebe darin. Im Vergleich zu den anderen Alben ist es kein Mix von verschiedenen Rhythmen, sondern hat einen durchgehenden Sound und eine durchgehende Stimmung, es ist homogener. Heute laden sich Leute oft einzelne Songs herunter oder machen sich Mix-CDs, bei diesem Album lohnt es sich aber, es zu besitzen und es sich ganz anzuhören. Es ist ein Kunstwerk aus einem Guss.</p>
<p><font color="#ff0000"><span class="rot">Islamische Zeitung:</span></font> Du hast kürzlich auch ein Konzert in Marokko gegeben. Welche Erfahrungen hast Du dabei gemacht?</p>
<p><font color="#008000"><span class="rot">Mellow Mark:</span></font> Mein Konzert in Marokko kam dadurch zustande, dass ich in letzter Zeit viel mit zwei Musikern aus dem Maghreb zusammengearbeitet habe, nämlich Momo Djender und Rhani Krisha. Das Festival in Zagora ist ganz neu, Rhani Krisha und Momo Djender waren dort vertreten, und als eine Band, die dort spielen sollte, ausfiel, haben sie empfohlen, mich dorthin zu holen. Wir mussten uns kurzfristig innerhalb von zwei Tagen entscheiden und los fliegen. Solche Dinge sind mir selten passiert, als ich noch nicht Muslim war, aber dadurch, dass eben auch ein so enges Verhältnis unter uns besteht, ist es so gekommen. Wir sind dort sehr gut angekommen und waren sehr beliebt. Eine Band aus Deutschland, aus Europa, die aber mit einem muslimischen Sänger dort auftritt, das war glaube ich eine ganz interessante Mischung. Es waren sehr viele Leute auf diesem Festival, vielleicht 5.000 oder 6.000, und die Stimmung war extrem gut. Die Leute haben gerufen, Sprechchöre gemacht, haben uns auf der Straße angesprochen. Wir sind dort sehr nett aufgenommen worden. Es lag glaube ich einfach daran, dass wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Alhamdulillah, ich bin sehr dankbar dafür, dass wir die Reise machen durften und dann auch noch so gut angekommen sind.</p>
<p>Ich wünsche mir noch mehr Kontakt zu anderen muslimischen Musikern, denn es ist noch einmal eine ganz besondere Ebene, wenn man zusammen das Gebet macht und dann auch zusammen Musik macht und auf die Bühne geht. Beim Musikmachen kommt es sehr viel darauf an, dass man mit seinen Musikern gut harmoniert, und Muslime untereinander, so verschieden sie sind, haben eben doch den gemeinsamen Nenner des Islam und zum Beispiel auch das gemeinsame Gebet, und das verbindet und hilft unglaublich, auch zusammen Musik zu spielen oder einen Auftritt zu machen.</p>
<p><font color="#ff0000"><span class="rot">Islamische Zeitung:</span> </font>Was hast Du dir für die nächste Zeit vorgenommen?</p>
<p><font color="#008000"><span class="rot">Mellow Mark:</span></font> Mein neues Album erscheint am 10. August, im Moment ist noch die Zeit der Geburtsvorbereitungen – die Wehen haben schon eingesetzt, und wir bemühen uns, das Baby zur Welt zu bringen. Die Single „Metropolis“ ist bereits erschienen, und wir hoffen, dass die Radios sie häufig spielen werden. Auf meiner Myspace-Seite (www.myspace.com/mlomark) kann man sich auch kostenlos Lieder von mir anhören. Wir haben im August eine Straßenmusik-Tour geplant, man kann das auf meiner Internet-Seite www.mellowmark.de verfolgen. Im Herbst wollen wir viele Konzerte spielen und ich hoffe, dass sich das Album gut verbreitet. Vor kurzem hat Nena ein Lied von meinem letzten Album auf ihr eigenem Album veröffentlicht, in einer eigenen Version, das ist für mich natürlich ein Kompliment. Ich hoffe auf viele Auftritte und auf die Möglichkeit, mehr Muslime in Deutschland und in der Welt kennen zu lernen, und dass auch Muslime sich meine Musik anhören und hoffentlich gut darauf reagieren.</p>
<p><font color="#ff0000"><span class="rot">Islamische Zeitung:</span></font> Lieber Daud, vielen Dank für das Gespräch!</p>
<p><span class="rot">Foto:</span> Homeground Records</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://alime.wordpress.com/2007/08/15/mellow-mark-uber-sein-neues-album-und-seinen-weg-zum-islam/"><img src="http://img.youtube.com/vi/KViDeul7NPo/2.jpg" alt="" /></a></span>
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	</item>
		<item>
		<title>The Road to Guantanamo</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 23:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[4.01.2007 Fall Kurnaz: „An Ketten aufgehängt“ Personelle Konsequenzen gefordert: Sollen sich Fischer, Schily und Steinmeier bei Kurnaz entschuldigen? (ngo-online.de). Der Bremer Murat Kurnaz hat seine Misshandlungsvorwürfe gegen deutsche KSK-Soldaten erneuert und zugleich erstmals detailliert weitere Menschenrechtsverletzungen im US-Gefangenenlager im afghanischen Kandahar sowie in Guantanamo geschildert. Vertreter aller Fraktionen zeigten sich nach der knapp dreistündigen Befragung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alime.wordpress.com&amp;blog=1515067&amp;post=18&amp;subd=alime&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p><strong>4.01.2007 Fall Kurnaz: „An Ketten aufgehängt“</strong></p>
<p><em>Personelle Konsequenzen gefordert: Sollen sich Fischer, Schily und Steinmeier bei Kurnaz entschuldigen?</em></p>
<p><span class="maintext">(ngo-online.de). Der Bremer Murat Kurnaz hat seine Misshandlungsvorwürfe gegen deutsche KSK-Soldaten erneuert und zugleich erstmals detailliert weitere Menschenrechtsverletzungen im US-Gefangenenlager im afghanischen Kandahar sowie in Guantanamo geschildert. Vertreter aller Fraktionen zeigten sich nach der knapp dreistündigen Befragung im Untersuchungsausschuss erschüttert und wollen ihre Aufklärungsarbeit nach Angaben des Ausschussvorsitzenden Karl Lamers (CDU) zumindest bis zum Sommer fortsetzen. Kurnaz wurde fraktionsübergreifend als „glaubwürdig“ eingeschätzt.</span></p>
<p><span id="more-18"></span><span class="maintext"></p>
<p>Gefangen am Hindukusch</p>
<p>Der heute 24-Jährige Kurnaz war Ende 2001 in Pakistan aufgegriffen und an die Amerikaner übergeben worden, die ihn zunächst in ein Lager nach Afghanistan brachten. Anfang 2002 wurde der Gefangene vom afghanischen Kandahar ins US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba geflogen. Erst am 24. August 2006 ließen ihn die Amerikaner frei und nach Deutschland zurückkehren. Der damaligen rot-grünen Bundesregierung wird vorgeworfen, „nicht genug“ für die Freilassung von Kurnaz getan zu haben. Zudem soll Kurnaz von Deutschen „verhört“ worden sein. Nach Angaben des Bremers wurde er in Kandahar vier bis fünf Tage lang an Ketten aufgehängt, sagte der GRÜNEN-Abgeordnete Winfried Nachtwei. Zwischenzeitlich habe ein Arzt offenbar nur die „weitere Folterfähigkeit“ geprüft.</p>
<p>Der Abgeordnete der Links-Fraktion, Paul Schäfer, sah sich in seinen Befürchtungen bestätigt, dass Kandahar nur „die Hölle vor der Hölle Guantanamo“ gewesen sei. Für die FDP-Vertreterin Elke Hoff muss nun geklärt werden, inwieweit die Bundeswehr von solchen Vorgängen wusste oder ob deutsche Soldaten an solchen Misshandlungen teilnahmen. Der CDU-Politiker Bernd Siebert wandte sich nach den Aussagen von Kurnaz gegen Vorverurteilungen. Für ihn gelte nach wie vor die Unschuldsvermutung, sagte er zu den neuerlichen Vorwürfen von Kurnaz.</p>
<p>Für den Kurnaz-Anwalt Docke ergeben sich aus der Aussage seines Mandanten weitere Fragen, insbesondere nach der Verantwortung deutscher Stellen für die mehr als vierjährige Haft in Guantanamo. Bereits in Kandahar hätten US-Stellen Informationen aus der Vorgeschichte seines Mandanten gehabt. Da dränge sich der Verdacht auf, dass es eine weit intensivere Zusammenarbeit deutscher mit US-amerikanischen Stellen gegeben habe als bislang zugegeben. Kein Interesse Kurnaz berichtete dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss des Bundestags auch über seine Inhaftierung in Guantanamo und wie sich Deutschland damals um ihn „gekümmert“ habe. „Besonders nett sind sie nicht gewesen“, sagt er über die drei Bundesbürger, die ihn im September 2002 in Guantanamo besuchten. „Sie haben sich nicht vorgestellt und mich nicht gegrüßt“. Umsonst habe er die Männer gefragt, ob sie ihm Post von seiner Familie mitgebracht hätten. „Die sind ganz schnell zur Sache gekommen“, so Kurnaz. Zwei Tage lang hätten ihn die Deutschen ausgequetscht.</p>
<p>Fragen an alte Regierung</p>
<p>Die GRÜNEN fordern personelle Konsequenzen aus dem Fall des ehemaligen Guantánamo-Häftlings. GRÜNEN-Chefin Claudia Roth hält eine „Entschuldigung“ der damals Verantwortlichen für angebracht. „Damals“ war die rot-grüne Bundesregierung verantwortlich. „Es sind ganz offenkundig Dinge passiert, die sich mit einer glaubwürdigen Menschenrechtspolitik nicht vereinbaren lassen“, sagte Roth der „Frankfurter Rundschau“. Zuvor waren im BND-Untersuchungsausschuss Indizien aufgetaucht, wonach deutsche Stellen im Herbst 2002 ein US-Angebot abgelehnt haben, den türkischstämmigen Bremer nach Deutschland zu überstellen. Auch die GRÜNEN müssten sich selbstkritisch fragen: „Wie konnte das geschehen und haben wir damals wirklich alles gemacht?“</p>
<p>„Schwerste Versäumnisse“ warf FDP-Fraktionsvize Sabine Leutheusser-Schnarrenberger der damaligen rot-grünen Regierung vor. „Wenn feststeht, wer damals die Verantwortung trug, dann kann derjenige nicht im Amt bleiben“, sagte die ehemalige Bundesjustizministerin der Zeitung. FDP-Innenexperte Max Stadler fordert die Bundesregierung auf, die neuen Vorwürfe im Fall des Ex-Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz umgehend aufzuklären. Konsequenzen?</p>
<p>Am 19.01. hatten Medien berichtet, dass die mögliche Rückkehr des unter Terrorverdacht verhafteten Türken von der rot-grünen Bundesregierung verhindert worden sei. „Ich fordere Bundesinnenminister Schäuble und Bundesaußenminister Steinmeier zu einer sofortigen Klarstellung auf, warum die damalige Führung des Bundesinnenministeriums und Frank-Walter Steinmeier selbst als damaliger Kanzleramtsminister trotz der Erkenntnisse der Geheimdienste über Murat Kurnaz Unschuld dessen Wiedereinreise nach Deutschland und damit auch die Haftentlassung aus Guantanamo verhindert haben“, so Stadler.</p>
<p>Die jetzt bekannt gewordenen Aktenvermerke wiesen auf ein „schwerwiegendes Fehlverhalten höchster deutscher Regierungsstellen in einer grundlegenden Frage der Wahrung der Menschenrechte“ hin. Zuvor hatte die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, Rot-Grün habe jahrelang versucht, die Rückkehr des nach Guantanamo verschleppten Kurnaz zu verhindern. Unter Verweis auf Unterlagen aus dem Kanzleramt wurde hier vor allem dem damaligen Innenminister Otto Schily (SPD) sowie Steinmeier eine Mitschuld zugewiesen. Der heutige Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) war damals Kanzleramtschef der Regierung Schröder.<br />
</span></p>
<p><span class="maintext"></span><a href="http://www.islamische-zeitung.de/?cat=art"><img src="http://www.islamische-zeitung.de/pix/button_zur_uebersicht.gif" border="0" height="22" width="115" /></a><a href="http://www.islamische-zeitung.de/?id=8214&amp;send_form=on"><img src="http://www.islamische-zeitung.de/pix/button_artikel_versenden.gif" border="0" height="22" width="135" /></a><a href="http://www.islamische-zeitung.de/?id=8214&amp;print_view=on"><img src="http://www.islamische-zeitung.de/pix/button_artikel_drucken.gif" border="0" height="21" width="123" /></a></p>
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