The Road to Guantanamo
4.01.2007 Fall Kurnaz: „An Ketten aufgehängt“
Personelle Konsequenzen gefordert: Sollen sich Fischer, Schily und Steinmeier bei Kurnaz entschuldigen?
(ngo-online.de). Der Bremer Murat Kurnaz hat seine Misshandlungsvorwürfe gegen deutsche KSK-Soldaten erneuert und zugleich erstmals detailliert weitere Menschenrechtsverletzungen im US-Gefangenenlager im afghanischen Kandahar sowie in Guantanamo geschildert. Vertreter aller Fraktionen zeigten sich nach der knapp dreistündigen Befragung im Untersuchungsausschuss erschüttert und wollen ihre Aufklärungsarbeit nach Angaben des Ausschussvorsitzenden Karl Lamers (CDU) zumindest bis zum Sommer fortsetzen. Kurnaz wurde fraktionsübergreifend als „glaubwürdig“ eingeschätzt.
Bekenntnis der Einheit

Im Namen Gottes des allbarmherzigen Erbarmers
1. Sprich: Gott ist Einer,
2. Ein ewig reiner,
3. Hat nicht gezeugt und ihn gezeugt hat keiner,
4. Und nicht ihm gleich ist einer.
Beispiellose Toleranz -Islam am Mittelmeer – Spanien
Symbolik im Löwenhof
Der vorliegende Text (im englischen Original länger) bemüht sich um die Symbolsprache von Kernelementen der Alhambra. Dieses heute noch höchste Beispiel europäischer Kultur ist der Abschluss, nicht der Anfang der überragenden islamischen Zivilgesellschaft auf der Iberischen Halbinsel. Wie ein zeitgenössischer europäischer Islamgelehrter einmal formulierte, sei die Alhambra – im wohlverstandenen Sinne – nur ein „Dunghaufen der Geschichte“. Denn ein wahres Verständnis des Phänomens Andalusien erhalten wir nicht durch das Studium von Kacheln oder Ruinen, sondern durch ein Verständnis der Art und Weise, wie die Menschen auf unnachahmliche Art und Weise gelebt haben und beispielsweise den postmodernen Widerspruch von Europa und Islam in sich selbst aufhoben.
Ehrenfelder Moscheeneubau ist eine Bereicherung für Köln
(krm)Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland KRM hat heute seine uneingeschränkte Unterstützung des Moscheeneubauprojekts der DITIB in Ehrenfeld bekräftigt. Mit Sorge verfolgt der KRM die negativen öffentlichen Diskussionen um dieses vorbildliche Projekt. Dr. Ayyub Axel Köhler, Sprecher des Koordinationsrats der Muslime KRM sagte: „ Die frühzeitige Einbindung der Nachbarschaft bereits im Vorfeld der Projektplanung und die Durchführung eines internationalen Architektenwettbewerbs haben sichergestellt, dass die neu geplante Moschee eine wirkliche Bereicherung für das Kölner Stadtbild darstellt. Es ist höchste Zeit, dass Köln eine geeignete repräsentative Moschee erhält, die ein Zeichen gelungener Integration darstellt“. Trotz der Tatsache, dass sich mehr als 12% der Kölner Wohnbevölkerung zum Islam bekennt und seit mehr als vier Jahrzehnten in der Stadt lebt gibt es bis heute noch keine eigens gebaute Moschee in Köln.
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