Glaubenskrieg um Bagdads Brutal-Blogger
Von Marc Pitzke, New York: Das linke US-Magazin “New Republic” schockierte mit dem Front-Tagebuch eines Soldaten im Irak. Es steckte voller Brutalität, Grausamkeit, Zynismus. Die Armee erklärt die Berichte zur Fälschung, die Redaktion beharrt auf ihnen – eine Geschichte vom Schlachtfeld Wahrheit.

Iraq War Veteran tell the truth about the Iraq war
11.07.2007 Australiens Regierung und ihre Beteiligung am Irak-Krieg. Von Malik Özkan, Bremen
Erdöl nun doch ein Motiv(iz). Während im Irak der Streit um eine endgültige Fassung des dortigen Ölgesetzes und die Verteilung der irakischen Ressourcen anhält, werden Stimmen in Australien lauter, wonach das Engagement des Landes bei der Invasion auch vom Erdöl motiviert worden sei. Brenden Nelson, Australiens Verteidigungsminister, gab bekannt, dass „Energiesicherheit“ einer der Hauptgründe hinter der Unterstützung seines Landes für den Krieg gewesen sei. Die militärische Beteiligung an der Invasion des Zweistromlandes ist augenblicklich sehr unbeliebt bei den Menschen in „down under“.
Mellow Mark über sein neues Album und seinen Weg zum Islam
07.08.2007 Interview: Mellow Mark über sein neues Album und seinen Weg zum Islam
„Der Islam war für mich ein Schritt nach Vorn“
(iz) Mellow Mark ist ein bekannter Musiker, der seit 2005 Muslim ist. Mit bürgerlichem Namen heißt er Mark Schlumberger; er hat den muslimischen Namen Daud [die muslimische Entsprechung von „David“] angenommen. Gerade wird sein drittes Album „Metropolis“ veröffentlicht, das erste, das er als Muslim eingespielt hat. Die IZ sprach mit ihm über seine Musik und seinen Weg zum Islam.
Islamische Zeitung: Daud, kannst Du den IZ-Lesern etwas über dein bisheriges Leben und Deine musikalische Karriere erzählen?
The Road to Guantanamo
4.01.2007 Fall Kurnaz: „An Ketten aufgehängt“
Personelle Konsequenzen gefordert: Sollen sich Fischer, Schily und Steinmeier bei Kurnaz entschuldigen?
(ngo-online.de). Der Bremer Murat Kurnaz hat seine Misshandlungsvorwürfe gegen deutsche KSK-Soldaten erneuert und zugleich erstmals detailliert weitere Menschenrechtsverletzungen im US-Gefangenenlager im afghanischen Kandahar sowie in Guantanamo geschildert. Vertreter aller Fraktionen zeigten sich nach der knapp dreistündigen Befragung im Untersuchungsausschuss erschüttert und wollen ihre Aufklärungsarbeit nach Angaben des Ausschussvorsitzenden Karl Lamers (CDU) zumindest bis zum Sommer fortsetzen. Kurnaz wurde fraktionsübergreifend als „glaubwürdig“ eingeschätzt.
Bekenntnis der Einheit

Im Namen Gottes des allbarmherzigen Erbarmers
1. Sprich: Gott ist Einer,
2. Ein ewig reiner,
3. Hat nicht gezeugt und ihn gezeugt hat keiner,
4. Und nicht ihm gleich ist einer.
Beispiellose Toleranz -Islam am Mittelmeer – Spanien
Symbolik im Löwenhof
Der vorliegende Text (im englischen Original länger) bemüht sich um die Symbolsprache von Kernelementen der Alhambra. Dieses heute noch höchste Beispiel europäischer Kultur ist der Abschluss, nicht der Anfang der überragenden islamischen Zivilgesellschaft auf der Iberischen Halbinsel. Wie ein zeitgenössischer europäischer Islamgelehrter einmal formulierte, sei die Alhambra – im wohlverstandenen Sinne – nur ein „Dunghaufen der Geschichte“. Denn ein wahres Verständnis des Phänomens Andalusien erhalten wir nicht durch das Studium von Kacheln oder Ruinen, sondern durch ein Verständnis der Art und Weise, wie die Menschen auf unnachahmliche Art und Weise gelebt haben und beispielsweise den postmodernen Widerspruch von Europa und Islam in sich selbst aufhoben.
Ehrenfelder Moscheeneubau ist eine Bereicherung für Köln
(krm)Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland KRM hat heute seine uneingeschränkte Unterstützung des Moscheeneubauprojekts der DITIB in Ehrenfeld bekräftigt. Mit Sorge verfolgt der KRM die negativen öffentlichen Diskussionen um dieses vorbildliche Projekt. Dr. Ayyub Axel Köhler, Sprecher des Koordinationsrats der Muslime KRM sagte: „ Die frühzeitige Einbindung der Nachbarschaft bereits im Vorfeld der Projektplanung und die Durchführung eines internationalen Architektenwettbewerbs haben sichergestellt, dass die neu geplante Moschee eine wirkliche Bereicherung für das Kölner Stadtbild darstellt. Es ist höchste Zeit, dass Köln eine geeignete repräsentative Moschee erhält, die ein Zeichen gelungener Integration darstellt“. Trotz der Tatsache, dass sich mehr als 12% der Kölner Wohnbevölkerung zum Islam bekennt und seit mehr als vier Jahrzehnten in der Stadt lebt gibt es bis heute noch keine eigens gebaute Moschee in Köln.
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